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System V Bootkonzept

Hier wird gezeigt, wie das System V Bootkonzept implementiert wird.

-rwxr--r--    1 root     root         1778 Apr 18 21:10 /etc/init.d/rc
drwxr-xr-x    2 root     root         4096 Apr 18 21:16 /etc/init.d/rc0.d
lrwxrwxrwx    1 root     root            4 Apr 18 21:16 /etc/init.d/rc0.d/S20halt -> halt
drwxr-xr-x    2 root     root         4096 Apr 18 21:12 /etc/init.d/rc1.d
drwxr-xr-x    2 root     root         4096 Apr 18 21:12 /etc/init.d/rc2.d
drwxr-xr-x    2 root     root         4096 Apr 18 21:12 /etc/init.d/rc3.d
drwxr-xr-x    2 root     root         4096 Apr 18 21:12 /etc/init.d/rc4.d
drwxr-xr-x    2 root     root         4096 Apr 18 21:12 /etc/init.d/rc5.d
drwxr-xr-x    2 root     root         4096 Apr 18 21:15 /etc/init.d/rc6.d
lrwxrwxrwx    1 root     root            6 Apr 18 21:15 /etc/init.d/rc6.d/S20reboot -> reboot
drwxr-xr-x    2 root     root         4096 Apr 18 21:12 /etc/init.d/rcS.d
-rw-r--r--    1 root     root          654 Apr  7 21:11 /etc/inittab
/etc/int.d/rc Master Resource Control. Dieses Script implementiert das System V Bootkonzept
/etc/init.d/rc?.d Verzeichnise die Symlinks auf die Start-Stop-Scripte der für das entsprechende Runlevel zu startenden Dienste enthalten
/etc/init.d/rc?.d/S[0-9][0-9]* Symlink auf Start-Stop-Script des im entsprechenden Runlevel zu startenden Dienst

Und so funktioniert das

Die Verzeichnisse für die Runlevel haben die Namen rc${RUNLEVEL}.d. In ihnen befinden sich Symlinks mit Namen, die dem Muster S[0-9][0-9]* bzw. K[0-9][0-9]* entsprechen, wobei der "*" den Dienstnamen entspricht. Die S-Links dienen zum Starten (start), die K-Links zum Beenden (kill) der Dienste. Die zweistellige Zahl dient der Sortierung, so daß die Reihenfolge in der die Dienste gestartet und beendet werden, bestimmt werden kann.

Zuerst werden die K-Links des zu verlassenden Runlevels durchlaufen, und diejenigen aufgerufen, für die es für das neue Runlevel keinen entsprechenden S-Link gibt. D.h. es werden die Dienste gestoppt, die nicht im neuen Runlevel benötigt werden.

Anschließend werden dis S-Links des neuen Runlevels durchlaufen, und die aufgerufen, für die es keine S-Links im zu verlassenden Runlevel gibt. Also werden die Dienste gestartet, die nicht schon bereits gestartet sind.


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